©Daniel_Dornhoefer_Kristin_Heil_Session_Dezember_2017-273-Bearbeitet

Weihnachten steht vor der Tür und wie jedes Jahr eskaliert die Bevölkerung, da ihnen 2 Tage vor Weihnachten noch einfällt, das sie ja gar keine Geschenke haben. Weihnachten kommt aber auch echt jedes mal so unerwartet 😀 Ich selbst lass mich davon aber nicht stressen. Ich hab schon in meiner Ausbildungszeit für mich beschlossen, dass das Weihnachtsgeschäft nur Stress ist und wir keinen Stress mögen. Zudem trifft es sich ganz gut das ich von meiner Zielgruppe auch keinen Ansturm an Weihnachten erwarten muss. Also nutze ich die Zeit die ich habe, während sich andere abhetzen, um ein wenig Portfolioarbeit zu verrichten.

So kam es, das die junge Schauspielerin Kristin Heil zum zweiten mal in diesem Jahr zu mir kam, um ein paar neue Fotos zu machen. Die Gelegenheit das sie da ist, wollte ich auch direkt nutzen um mal was neues auszuprobieren. Videos. Ein Bereich von dem ich bis jetzt bewusst die Finger gelassen hab, aber durch meine Arbeit mit Schauspielern und Filmemacher, das ständige rumturnen an Set´s, lässt die Finger dann doch ein wenig zucken. Also hab ich beschlossen mich erst mal an was einfachem zu probieren. Ein simples Set-Up mit One-Light, Festbrennweite, einer Einstellung und einem Monolog. Und das ganze in Schwarz-Weiß. Es war nicht nur für mich eine Premiere, sondern auch für Kristin, die bis jetzt ihre meiste Erfahrung auf der Bühne gesammelt hat. Und jeder Schauspieler weiß, Theater und Film sind wie Äpfel und Birnen.

Wer einen Blick in den Monolog von Kristin werfen möchte, kann das hier gerne tun:

Nach einigen „Takes“ gingen wir dann zum fotografieren über. Dazu besuchten wir den Weihnachtsmarkt in Mainz, der aufgrund der Uhrzeit noch nicht so überlaufen war, wie man es Abends gewohnt ist. Kristin ist eine sehr aufgedrehte, kreative und humorvolle Person, weshalb es auch immer Spaß macht mit ihr zu arbeiten. Vor allem wenn es um spontane Situationen geht, wie es bei so einem „Foto-Walk“ nun mal ist. Man spaziert durch die Stadt, unterhält sich, schießt zwischendurch Fotos, ob aus dem Moment heraus, oder bewusst in Szene gesetzt, weil einem der Spot inspiriert. Ich finde gerade bei Portraits von Schauspielern wichtig, im Dialog mit der Person zu sein. Je vertrauter man ist, desto „intimer“ und natürlicher werden die Portraits. Denn vielen Schauspielern fällt es nicht einfach vor einer Fotokamera zu stehen. Sie sind es gewohnt eine Rolle zu spielen vor einer Kamera die Bewegtbild aufnimmt, um so wichtiger ist es, für eine lockere Atmosphäre zu sorgen.

Nun möchte ich aber nicht so viel schreiben, immerhin ist das ein Fotografen Blog, also geht es hier in erster Linie um Bilder 🙂

PS.: Sie erzählte mir unter anderem, das sie durch ein Portrait das ich von ihr gemacht habe, schon 2 Jobs bekommen hat – das ist glaube ich mitunter das beste, was man als Fotograf hören kann 🙂

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